Baseball how to fotograph

Für viele Menschen ist Baseball ein Buch mit sieben Siegeln. Auch für mich und dennoch muss ich diese Sportart gelegentlich fotografieren. Dabei bin ich mit verschiedenen Situationen konfrontiert.

Baseball gehört zu den US-Amerikanischen Sportarten und die muss man bekanntlich nicht verstehen. So geht es mir auch mit Baseball. Ich verstehe weder die Regeln noch das Spiel. Okay, es geht darum, zu gewinnen, der Pitcher wirft den Ball und im besten Fall schlägt der Läufer das Objekt so weit weg, wie möglich und läuft so schnell es geht zur nächsten Base. Das war es aber auch.

Das Spiel ist schwer vorherzusehen, denn jede Mannschaft hat ihr eigenes Codebuch, welche Spielzüge gemacht werden. Mir ist einmal erzählt worden, es sei ein wesentlich taktischer, als American Football. Dazu kann ich nichts sagen und darum soll es auch nicht gehen.

Worum es gehen soll, sind die Situationen, mit denen man konfrontiert ist.

Gute Bilder, schlechte Bilder

Um gute Bilder zu machen, muss man also das Spiel verstehen oder man ist einfach nur schnell am Auslöser. Beides ist von Vorteil, aber in der Regel kann man sich schon einmal damit begnügen, dass der Finger immer auf dem Auslöser ist.

Ein weiteres Problem ist der Ball. Oftmals sieht man ihn nicht. Denn ein weißer Ball, hoch in der Luft und dann bei hellgrauem Himmel ist kaum erkennbar. Man muss also aufpassen, dass man den Ball nicht auf den Kopf bekommt.

Doch das ist gerade das geringste Problem. Um das Spielfeld ist ein hoher Zaun, um die Zuschauer zu schützen. Hier liegt das größte Problem, auch wenn es kleine Löcher im Zaum gibt, sind diese eben auf die Durchschnittsgröße angepasst und nicht auf größere oder kleinere Menschen. So hat man oftmals noch einen Schimmer des Zauns auf dem Foto. Mit etwas Übung und der richtigen Auswahl des Bildausschnitts am Rechner ist das kein Problem mehr.

Motive finden

Doch welches Motiv ist am Geeignetsten? Natürlich der Pitcher auf seinem Hügel und der erste Schlag des Läufers. Außerdem natürlich auch die Sicherung einer Base, was bei Asche natürlich die Aktion des Sports zeigt. Wenn dann der Spieler noch rutscht, ist das Bild perfekt.

Bei den Kameraeinstellungen lässt sich streiten. Was man jedoch beachten muss, sind die sich ständig wechselnden Lichtverhältnisse. Daher empfehle ich hier keine manuelle Einstellung von Blende, Verschlusszeit und ISO, sondern nutze hier die Verschlussautomatik. Die Kamera wählt dann noch die richtige Blende, was einem die Arbeit einfacher macht.

Hier ist eine Verschlusszeit von etwa 1/1000 zu empfehlen. Die ISO und der Weißabgleich sind den Lichtverhältnissen anzupassen.

Tipp:

Immer den Ball im Auge behalten – aber nicht wortwörtlich nehmen.

 

Beispiele: 

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