Katharina Hemmer gewinnt den Grand Prix Special beim AGRAVIS-Cup Münster mit Special Gold PCH und setzt früh die entscheidende Bestmarke.

Katharina Hemmer hat am Sonntagmorgen in der Halle Münsterland den Grand Prix Special beim AGRAVIS-Cup gewonnen. Die Mannschaftseuropameisterin setzte bereits früh im Starterfeld die entscheidende Wertnote. Da die erste Starterin auf eine Bewertung verzichtete, blieb Hemmers Ergebnis unangetastet. Mit zwei Pferden war die 31-Jährige am Start. Der Sieg im Special folgte auf ihren Erfolg im Grand Prix am Vortag.

Frühe Entscheidung im Starterfeld beim Grand Prix Special

Als zweite Starterin ging Katharina Hemmer mit Special Gold PCH in den Grand Prix Special. Die erste Starterin, Alexa Westendarp, verzichtete mit Four Seasons FRH auf eine Wertnote. Damit wurde Hemmers Ergebnis von 74,333 Prozent früh zur Richtmarke der Prüfung. Keine der folgenden Starterinnen und Starter konnte diese Wertung übertreffen.

„Als Herr Sostmeier mich mit den Worten ‚Hier kommt die Siegerin dieser Prüfung‘ angekündigt hat, habe ich nur gedacht: Okay“, sagte Hemmer später. Sie habe sich dann aber vollständig auf ihr Pferd konzentriert. Special Gold PCH absolvierte erst seinen vierten Grand Prix überhaupt und ging erstmals einen Special.

Zwei Pferde, zwei unterschiedliche Aufgaben

Neben Special Gold PCH stellte Hemmer auch Slaide vor, mit dem sie am Vortag den Grand Prix gewonnen hatte. Mit dem elfjährigen Wallach erreichte sie 70,833 Prozent und belegte Rang fünf. „Slaide war heute etwas übereifrig“, erklärte Hemmer mit einem Schmunzeln. Beide Pferde hätten ihre Aufgaben insgesamt sehr gut erfüllt.

Für die kommenden Wochen kündigte Hemmer eine Turnierpause an. Bis Februar sollen ihre Pferde regenerieren, bevor sie schrittweise wieder an größere Aufgaben herangeführt werden. „Special Gold hat alle Möglichkeiten. Heute war sein erster Special“, betonte sie.

Blick auf die Heim-WM 2026

Mit Blick auf das Jahr 2026 steht für Hemmer ein besonderer sportlicher Höhepunkt an. Im August findet in Aachen die Weltmeisterschaft statt. Die Sichtungen erfolgen unter anderem bei den Deutschen Meisterschaften in Balve sowie in Hagen. Dort soll Denoix PCH sehr wahrscheinlich an den Start gehen.

Slaide und Special Gold sollen diese Turniere begleiten, um Erfahrung auf großen Veranstaltungen zu sammeln. Ziel sei es, die Pferde behutsam an die besondere Atmosphäre heranzuführen, erklärte Hemmer.

Nabben und Eger komplettieren das Podium

Platz zwei im Grand Prix Special ging an Tobias Nabben und Forster 16. Der 36-Jährige erreichte mit dem elfjährigen Finest-Nachkommen 73,725 Prozent. „Forster hat sich gut angefühlt und sich super präsentiert“, sagte Nabben. Trotz eines Sturzes vor dem Turnier, bei dem er sich drei Rippen gebrochen hatte, habe ihn das nicht aus dem Rhythmus gebracht.

Rang drei sicherten sich Evelyn Eger und Dancing Darkness 4 mit 71,804 Prozent. Die Bereiterin vom Hof Kasselmann zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung ihres Pferdes. Kleine Fehler vom Vortag habe man korrigieren können. „Die Atmosphäre war toll, es hat Spaß gemacht, hier zu reiten“, resümierte Eger.

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