#3 Aus dem Homeoffice: Man ist selbst der Endgegner

Es gibt viele Geschichten, die man aus dem Homeoffice erzählen könnte. Zum dritten Teil rund um das Thema „Homeoffice“ habe ich verschiedene Beitragsentwürfe geschrieben. Aber keinen veröffentlicht. Mal hat etwas nicht gepasst, ich war mir unsicher, ob es denn überhaupt in die Öffentlichkeit gehört und und und. 

Der Weg ins Homeoffice war leicht

Der Weg ins Homeoffice war leicht. 

Nun ist aber das Homeoffice für mich auf einen fixen und vorläufigen Zeitpunkt unterbrochen. Die Gründe werde ich nicht nennen. Aber wer meinen Arbeitgeber raus gefunden hat, wird den Hintergrund auch raus finden. 

So, was ist mein vorläufiges Fazit aus dem Homeoffice? Ich wollte ja eigentlich immer von zu Hause aus arbeiten. Dann kam das Stellenangebot und ich merkte, dass es vielleicht doch gar nicht so schlecht ist, zu bestimmten Zeiten irgendwo zu arbeiten. Stichwort soziale Kontakte und meine Kollegen mag ich tatsächlich. 

Einfache Umstellung auf Homeoffice

Dadurch, dass ich freiberuflich gearbeitet habe, kenne ich es also, von zu Hause aus zu arbeiten. Das ist auch gut so. Obwohl, mir ist die erneute Umstellung doch schwer gefallen. Mir fehlen meine Kollegen, der ganz normale Wahnsinn in der Redaktion. Wirklich. 

Die Kommunikation hat per Mail stattgefunden. Oder auch über WhatsApp. Man hat seine Aufgaben erhalten und die entsprechend abgearbeitet. In meinem Fall habe ich viele Recherchen da liegen gehabt. Einen Teil konnte ich abarbeiten, einen anderen Teil leider nicht. Schade drum, denn viele Themen sind immer noch relevant, denn die Bürger müssen aufgeklärt werden, es darf keine Panikmache geben. Manch ein Medium macht es leider. 

Service und man ist selbst sein schlimmster Endgegner

Was ich festgestellt habe, ist die Tatsache, dass viele Leser aktuelle Themen haben wollen, die einen gewissen Service-Aspekt haben. Bedeutet, es sind die ganz banalen Dinge wie „Was passiert mit meinem Monatsticket für die Bahn in dieser Situation?“ oder „Wie verhält sich Corona-Kurve in meiner Stadt?“. Nicht zu vergessen, was man gegen die Langeweile machen kann. Ganz normale Servicethemen mit Ansprechpartnern. 

Aber der schlimmste Endgegner im Homeoffice ist man immer noch selbst. Man muss sich aufraffen, gewisse Dinge nicht schleifen zu lassen. Sich selbst in den Allerwertesten zu treten und einfach mal machen. Man wird traurig, wenn man denkt, man wäre zu diesem Zeitpunkt in der Redaktion und würde dort arbeiten. Da packt einen der Blues und man hat halt auch zu Hause öfters mal die Phase, in der man einfach nur deprimiert ist. Besonders, wenn man eh schon mit Nachrichten zu tun hat. Da will ich für meinen Teil privat nichts mehr damit zu tun haben. 

Da hilft nur eines: Raus an die frische Luft und einfach an verlassenen Orten, ohne große Menschenmengen, spazieren gehen. 

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