Iserlohn Roosters – Krefeld Pinguine: Zwei Premieren und eine Niederlage

Das hatte man sich am Seilersee anders vorgestellt. Nicht zum ersten Mail können die Iserlohn Roosters ihre Chancen gegen die Krefeld Pinguine nutzen. In diesem Spiel ist der erste Treffer entscheidend gewesen.

Iserlohn Roosters gegen Krefeld Pinguine am 19. November 2021.

Die Verteidigung hat bei den Pinguinen gute Arbeit geleistet. Die Roosters sind zu langsam auf dem Eis gewesen. (Foto: Jenny Musall/DeFodi Images)

Nein, der Lieblingsgegner sind bei den Iserlohn Roosters nicht die Krefeld Pinguine. Die Gäste hingegen scheinen die Eissporthalle am Seilersee zu mögen, denn auch in dieser Saison haben sie ihren ersten Sieg ausgerechnet gegen die Sauerländer geholt. Entsprechend ist die Vorfreude auf das Spiel gewesen.

Nachdem am Mittwoch bekannt gegeben worden ist, dass Martin Schymainski an den Seilersee wechselt, hat es nun eine weitere Premiere gegeben. Brent Aubin hat nun endlich seinen Deutschen Pass und kann auch bei den Spielen auf dem Eis stehen. Neuzugang Alec McCrae hat am 22. Spieltag in der Penny DEL noch nicht auf dem Eis gestanden. Aufseiten der Krefelder hingegen ist nun auch in dieser Woche die Vertragsverlängerung von Goali Oleg Shilin bestätigt worden.

Erster Treffer erneut für die Pinguine

So ist es gekommen, dass die Mannschaft von Boris Blank den ersten Treffer auf die Anzeigentafel bringt. Lucas Lessio trifft Andy Jenike am Rücken und schon ist der Puck über der Linie. Später wird aufseiten der Krefelder dieser Treffer als Motivationsschub bezeichnet. Zwar haben die Roosters die besseren Chancen auf dem Eis, aber die Verwertung ist gleich null. Da helfen auch nicht die 68-45 Schüsse am Ende des Spiels und der versöhnliche Treffer im letzten Spielabschnitt. Die Roosters sind nicht schnell genug auf dem Eis und nicht am Gegner, sodass die Pinguine vor dem Tor leichtes Spiel haben.

Das 1:3 fällt für die Roosters in der 48. Spielminute. Ryan O’Connor und Casey Bailey machen die Vorarbeit und Hubert Labrie überwindet dann einen starken Shilin im Tor. Bei noch gut 3:30 auf der Uhr verlässt Jenike seinen Kasten, um vielleicht doch noch den einen oder anderen Treffer für den IEC möglich zu machen. Doch das soll nicht sein. Stattdessen sorgt Alexander Blank wenige Sekunden, nachdem Jenike das Eis verlassen hat, für den Endstand von 1:4.

Brent Aubin: „Hätten unsere Chancen nutzen müssen“

„Wir hätten unsere Chancen besser nutzen können und auch für mehr Verkehr vor dem gegnerischen Tor sorgen müssen“, sagt Brent Aubin nach dem Spiel im Interview mit Magenta TV. Für den Goalie der Gäste findet er jedoch lobende Worte, da dieser die Krefelder im Spiel gehalten hat.

Für die Iserlohner geht es am Sonntag, 21. November zu den Bietigheim Steelers. Bully ist bereits um 14 Uhr. Auch die Krefeld Pinguine haben am Sonntag das nächste Auswärtsspiel. Sie müssen um 19 Uhr bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven aufs Eis.

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