Balve Optimum: „Das Gefühl war unbeschreiblich“

Das Longines Balve Optimum hat begonnen. Insgesamt werden an diesem Wochenende sechs Deutsche Meistertitel vergeben. Neu dabei sind die U25 Dressurreiter, die im Grand Prix und Kür ihren Meister suchen.

Jessica v on Bredow-Werndl it TSF Dalera auf dem Longines Balve Optimum 2021

Jessica von Bredow-Werndl mit TSF Dalera auf dem Longines Balve Optimum 2021

Drei persönliche Bestleistung in Folge. Das haben Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalera hinbekommen. Nun ist die amtierende Deutsche Meisterin im Grand Prix Special erneut auf Titelkurs. Im Maecenas-Preis – Dressurprüfung Klasse S**** – Grand Prix de Dressage – 85,040 % erreicht. Isabell Werth hingegen hat mit Bella Rose 2 den einen oder anderen Patzer gehabt. Zum einen hat die inzwischen 17-jährige Belissimo M-Tochter in der Piaff-Passage-Tour einen Buckler hingelegt und wirkte zu diesem Zeitpunkt im Viereck eher spannig und unkonzentriert. Das gilt es nun abzustellen.  Mit Quantaz, der sich in den letzten Wochen sehr gut entwickelt hat, ist die erfolgreichste Dressurreiterin aller Zeiten auf dem vierten Rang gelandet. Nun bleibt es abzuwarten, ob Quantaz das Potenzial auch für die nächste Prüfung abrufen kann. 

von Bredow-Werndl: „Hatte keine Millisekunde einen Hauch des Zweifels.“

Das Ergebnis freut von Bredow-Werndl sehr: „Das Gefühl war unbeschreiblich, ich hatte in der Prüfung keine Millisekunde auch nur den Hauch eines Zweifels. Ich hab in meinem Leben noch nie das gefühlt, was ich heute in der Arena gefühlt habe. Das war einfach voller Kraft, voller Vertrauen und voller Leichtigkeit. Einfach unglaublich“, so die Reiterin aus Aubenhausen die mit dem heutigen Sieg eine deutliche Marschrichtung vorgegeben hat. Jessi auf Goldkurs? „Ich fokussiere mich für morgen und dann werden wir sehen“, grinst von Bredow-Werndl.

MAECENAS Preis/ Grand Prix:

  1. Jessica von Bredow-Werndl/ TSF Dalera BB 85,040 %
  2. Isabell Werth/ Bella Rose 81,320 %
  3. Dorothee Schneider/ Showtime FRH 80,520 %
  4. Isabell Werth/ DSP Quantaz 80,280 %
  5. Helen Langehanenberg/ Annabelle 75,940 %
  6. Benjamin Werndl/ Daily Mirror 75,940 %

Finja Bormann ist die Schnellste im Parcours

Ebenfalls sind die Damen im Springsattel in diesem Jahr wieder dabei. Hier zeigt sich Finja Bormann in Best-Form. Bereits 2020 hatte sich die 24-jährige den Meistertitel bei den Springreitern geholt. So ist sie auch mit Clippo in zwei Umläufen Null geblieben und hat den Parcours innerhalb von 75,96 Sekunden geschafft. Einen Wimpernschlag dahinter ist Jörne Sprehe mit Luna. Gute eine Sekunde später hat Tina Duerer mit Clueso die Ziellinie überquert.

Preis der Wrede Stiftung/ 1. Wertung Deutsche Meisterschaft der Springreiterinnen

  1. Finja Bormann/ Clippo 0/ 75,96
  2. Jörne Sprehe/ Luna 0/ 76,69
  3. Tina Deurer/ Clueso 0/ 77,65
  4. Jörne Sprehe/ Hot Easy 0/ 77,66
  5. Sarah Welsing-Breuer/ Casado 0/ 78,42
  6. Finja Bormann/ A Crazy Son of Lavinia 0/ 78,94
  7. Sophie Hinners/ Vittorio 0/ 79,14
  8. Jana Wargers/ Chacco`s Lady 0/ 79,21

Preis des Landes NRW entschieden

Macus Ehning mit Priam du Roset auf dem Longis Balve Optimum 2021

Macus Ehning mit Priam du Roset auf dem Longis Balve Optimum 2021

Auch bei der Herrenwertung ist es schnell geworden. Die zwei Umläufe des Preis des Landes Nordrhein-Westfalen
präsentiert durch das Land Nordrhein-Westfalen sind im Stechen entschieden worden. Die erste Wertungsprüfung zur Deutschen Meisterschaft im Springreiten hat sich Marcus Ehning mit Priam du Roset in 68,30 Sekunden geholt. Rang Zwei geht an Guido Jun. Klatte mit seinem Qinghai in 68,73 Sekunden. Simone Blum ist mit dem Schimmel DSP Cool Hill zeitgleich über die Ziellinie gekommen.  

  1. 1. Marcus Ehning mit Priam du Roset 0/ 68.30 sec.
  2. Guido Jun. Klatte mit Qinghai 0/ 68.73 sec.
    Simone Blum mit DSP Cool Hill 0/68.73 sec.
  3. Maximilian Weishaupt mit Omerta Incipit 0/ 69.15 sec.
  4. Cedric Wolf mit DSP Chicitito 0/ 70.96 sec.
  5. Tobias Meyer mit Greatest Boy – H 0/ 71.58 sec.

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