Die Play Offs haben in der Penny DEL begonnen. Dabei haben die Favoriten geschwächelt und die Underdogs gepunktet. Die Iserlohn Roosters haben hier einen Last-Minute Sieg geholt.

Eisbären Berlin Iserlohn Roosters

In der Hauptstadt haben die Play Offs für die Eisbären Berlin gegen die Iserlohn Roosters begonnen. Hier haben die Gäste aus dem Sauerland einen Last-Minute Sieg geholt.

„Den Jubel konnte man bis ins Sauerland hören,“ grinst Brent Aubin nach dem Sieg der Iserlohn Roosters über die Eisbären Berlin. „Ich bin jetzt seit neun Jahren in der Liga und es war immer schwer, in der Halle zuspielen. Jetzt bin ich in diesem Team und es fehlen die Fans“, so Aubin weiter. Allerdings hat er sich mit seiner Mannschaft  über den Besuch einiger Fans nach dem Sieg gegen den ERC Ingolstadt und dem damit verbundenen Einzug ins Viertelfinale gefreut. „Das hat uns noch einmal gepuscht“, so der Stürmer im Interview mit Magenta TV.

Doch bis zu diesem Sieg über die Hauptstädter, die als Favorit in die Play Offs gegangen sind, hat sich ein temporeiches Spiel mit vielen Strafen auf beiden Seiten gezeigt. Hierbei hat alleine Marcel Noebels für zwölf von insgesamt 26 Minuten auf dem Konto der Eisbären gebracht. Noebels hat sich mit einem unsportlichen Verhalten und übertriebener härte wegen eines hohen Stocks in der 32. Minute aus dem Spiel gebracht. Zwei plus zehn Minuten hat es wegen diesem Foul an Marko Friedrich gegeben.

Strafen und Tempo bei den Iserlohn Roosters

Auch bei den Roosters sind die Strafen nicht wenig gewesen. 16 Minuten sind haben die Sauerländer in der Kühlbox verbracht. Strafenkönig an diesem Abend ist Alexandre Grenier mit insgesamt sechs Minuten auf der Bank gewesen. 

Doch auch sonst ist das Spiel alles andere als langweilig gewesen. Beide Mannschaft sind mit Siegeswillen und Tempo aus den Kabinen gekommen. Auch sonst ist es gerne einmal etwas härter zugegangen. Der eine oder andere Schläger ist gebrochen. Ebenfalls sind kleinere Rangeleien ausgehend von beiden Seiten entstanden, die die Unparteiischen an diesem Abend generell sehr geahndet haben. 

Ansonsten hat sich ein ausgeglichenes Spiel gezeigt, bei dem beide Teams viele Möglichkeiten gehabt haben, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Besonders spannend sind in diesem Duell die letzten 20 Minuten geworden. Nach den ersten 40 Minuten sind die Eisbären ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. 3:2 hat es bis zum letzten Drittel gestanden. 

Strafen kosten am Ende die Eisbären Berlin den Sieg

In der 50. Minute kann Joe Whitney den Ausgleich erzwingen. Die Vorarbeit haben Casey Bailey und Ryan O’Connor geleistet. Nun drängen die Berliner auf das vierte Tor und die Strafen lassen aufgrund des körperlichen Spiels nicht lange auf sich warten. Zu erst muss John Ramage in der 58. Minute wegen Beinstellens runter vom Eis. Wenige Augenblicke später folgt ihm Mark Olver wegen eines hohen Stocks auf die Bank. Nun geht es mit drei zu fünf auf dem Eis weiter. 

Nun hat der Zuschauer am Bildschirm schon gedacht, es geht in die Overtime, da die Roosters eine doppelte Überzahl nicht genutzt haben. Doch dieses Mal spielen die Roosters ihr Power Play ruhig und ohne Hektik, sodass es Brent Aubin 59 Sekunden vor Spielende gelingt, das 3:4 für die Gäste zu erzielen. 

Nachdem die Hausherren wieder komplett sind, wird deutlich: das erste Spiel der best-of-three-Serie geht ins Sauerland. „Wir müssen an unserem Penalty-killing arbeiten. Das war heute auf beiden Seiten zu viel“, meint Berlins Head Coach Serge Aubin nach dem Spiel im Interview mit Magenta Sport. Am Donnerstag, 22. April 2021, geht es um 19:30 Uhr in der Eissporthalle Iserlohn weiter.

Aufstellung Eisbären Berlin:

Niederberger – Ramage, Müller; Wissmann, Hördler; McKiernan, Desprès – Foucault, Reichel, Noebels; Fiore Boychuk, White; Tuomie, Streu, Olver; Mik, Zengerle, Labrie; Dietz

Aufstellung Iserlohn Roosters:

Jenike –Ankert, Baxmann; O’Connor, Raymond; Riefers, Reinhart; Buschmann –Bailey, Weidner, Lowry; Friedrich, Grenier, J. Whitney; Aubin, Raedeke, Lautenschlager; Fleischer

Eisbären Berlin gegen Iserlohn Roosters Tore:

1:0 (01:32) White (Wissmann, Boychuk), 1:1 (04:54) Bailey (5-4/ O’Connor, Grenier), 2:1 (05:17) McKiernan (Reichel, Noebels), 2:2 (13:32) Raedeke (Friedrich), 3:2 (21:37) McKiernan (5-4/ Fiore, Zengerle), 3:3 (49:05) J. Whitney (Bailey, O’Connor), 3:4 (59:01) Aubin (5-3/ Grenier, O’Connor)

Schiedsrichter: Hoppe/Schukies

Strafen: Eisbären 16 + 10 (Noebels) – Roosters 16

 

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