Vom 3. bis 6. Juni 2021 findet das Longines Balve Optimum statt. Dieses Mal sind neben den Dressurreitern auch die Springreiter wieder mit dabei. 

Das Longines Balve Optimum ist abgesagt worden.

Helen Langehanenberg und Jessica von Bredow-Werndl
16.06.2019

Das Longines Balve Optimum ist Tradition. Erst im vergangenen September wurden die Deutschen Meister der Dressurreiter in Grand Prix Special und Kür gesucht. Aufgrund Corona war es nicht anders möglich. Im Nachgang sagte Schirmherrin Rosalie Freifrau von Landsberg-Velen, dass es 2021 auch wieder die Sprungreiter nach Schloss Wocklum ziehen solle. So soll es nun auch geschehen. 

Im Rahmen der „Die Finals„, einer Erprobung oder auch „kleinen, olympischen Spielen“, wie NRWs Ministerpräsident Armin Laschet die Veranstaltung im Rahmen der Vorankündigung bezeichnet hat, können sich die Teilnehmer für Tokio qualifizieren. Jedoch werde es laut Veranstalter keine vollen Stadien geben. Im Balve wird das Optimum daher ohne Zuschauer stattfinden. Stattdessen werden ARD und ZDF Teile des Turniers übertragen oder auch im Stream angeboten. 

So werden vom 3. bis 6. Juni 2021 die Meister und Meisterinnen im Spring- und Dressursattel gesucht. 

Überraschungen hat es dieses Jahr schon genug gegeben. So auch im ersten Spiel der Penny-DEL. Denn zu erst haben sich die Iserlohn Roosters in der ersten Runde gegen die Eisbären Berlin durchgesetzt. Nun ist in der zweiten Runde der EHC Red Bull München rausgeflogen.

Der EHC Red Bull München hat bis zum gestrigen Abend als Favorit in der Penny-DEL gegolten. Und dann kam der ERC Ingolstadt. Bereits in der ersten Runde des Viertelfinales hat sich der ERC mit 4:1 in München durchsetzen können. Nun sind beide Mannschaften erneut im zweiten der Best-Of-Three-Serie aufeinander getroffen. Auch dieses Spiel ist nicht nach Wunsch der Münchener ausgegangen. 

EHC Red Bull München ist nach Viertelfinale in der DEL raus

Iserlohn Roosters gegen Eisbären berlin am 22. April 2021

Im Spiel der Iserlohn Roosters gegen die Eisbären Berlin ist es nicht nur einmal hoch her gegangen.

Nach einem ausgeglichenem ersten Drittel haben die Gäste auf einen Vorsprung von 2:4 aufgebaut. Doch der Kampfgeist der Hausherren hat sich bezahlt gemacht. Sie haben den Spielstand auf 4:4 korrigiert, sodass es in die Overtime gehen soll. Hier sind die Ingolstädter konsequenter gewesen und haben sich den Sieg geholt. Alle anderen Serien zwischen den Grizzlys Wolfsburg und den Fischtown Pinguins, Straubing Tigers und Adler Mannheim ausgeglichen worden, sodass es in Spiel drei gehen soll. 

Duell Nummer vier im Viertelfinale sind die Iserlohn Roosters und Eisbären Berlin. Hier haben sich die Sauerländer am vergangenen Dienstag mit 4:3 in der Hauptstadt behaupten können. Nun hat die Revenge angestanden. Die Hauptstädter sind mit Schwung aus der Kabine gekommen. Nach neun Minuten haben die Gäste das erste Tor des Abends durch Zachary Boychuk auf die Anzeigentafel schieben können. Taktisch gut für die Eisbären fällt auch das zweite Tor durch Ryan McKiernan 22 Sekunden erzielen. 

Eisbären und Roosters bekommen große Strafen

Doch damit soll es nicht gewesen sein. nach dem vierten Treffer durch Boychuk hat Andy Jenike seinen Kasten verlassen und Janick Schwendener hat sich reingestellt.

Wie auch schon in Spiel Eins haben beide Mannschaften es mit der Disziplin nicht genau genommen. Auf Seiten der Waldstädter ist es 36 Strafminuten gekommen. Davon gehen alleine Fünf plus zwei plus Spieldauer an Joel Lowry, der sich eine kleine Rangelei mit Ryan McKiernan geliefert hat und dabei sich eines Handschuhs entledigt hat. Außerdem hat sich Lowry noch einen Check gegen Kopf und Nacken gegönnt. Ebenfalls hat Brent Raedeke wegen übertriebener Härte eine zwei Minütige Strafe bekommen. 

Auf Seiten der Berliner Seite hat es McKiernan mit zehn plus zwei Minuten getroffen und auch Fabian Dietz hat zwei Minuten bekommen. Diese Strafen haben sich teilweise aufgehoben, sodass es am Ende nur eine fünfminütige Überzahl für die Mannschaft von Serge Aubin gekommen ist. 

Berlin gleich die Serie aus

Die letzten beiden Treffer kommen ins leere Netz und somit geht das Duell um den Einzug ins Halbfinale mit 0:6 aus. Auch die Serie zwischen den Straubing Tigers und den Adlern ist nach dem 3:1- Sieg ausgeglichen. Ebenfalls ist das Spiel zwischen den Grizzlys Wolfsburg und den Fischtown Pinguins zu Gunsten der Bremerhavener ausgegangen. Auch dieses Duell geht in Spiel drei am Samstag, 24. April 2021, um 17:15 Uhr in die Entscheidung. 

Weiterhin werden auf Seiten der Roosters Taro Jentzsch, Dieter Orendorz, Steven Whitney und Yannick Proske. Während dieses zweiten Spiels gegen Berlin hat sich auch Kapitän Torsten Ankert verletzt, was erst einmal das Aus bedeutet. „Es war eine unglückliche Situation, in der man dem Gegenspieler aber keinen Vorwurf machen kann, dass er den Check zu Ende fährt“, so Ankert nach dem Spiel.

Folgende Aufstellungen haben beide Mannschaften ins Rennen gebracht:

Roosters: Jenike (ab 45:17 Schwendener) – Ankert, Baxmann; O´Connor, Raymond; Riefers, Reinhart; Buschmann – Weidner, Aubin, Lautenschlager; Grenier, Bailey, Whitney; Lowry, Friedrich, Raedeke; Fleischer

Eisbären: Niederberger – Wissmann, Hördler; Ramage, Müller; McKiernan, Deprés; Mik – Boychuk, Noebels, Reichel; Zengerle, White; Olver, Tuomie, Fiore; Streu, Dietz, Labrie

Iserlohn Roosters – Eisbären Berlin Tore:

0:1 (08:10) Boychuk (Reichel, Noebels), 0:2 (19:38) McKiernan (Noebels, Boychuk), 0:3 (23:45) Reichel (Noebels), 0:4 (45:17) Boychuk (McKiernan, Noebels), 0:5 (53:13) Deprés (Hördler/EN), 0:6 (55:47) Streu (Labrie)

 

 

 

Die Play Offs haben in der Penny DEL begonnen. Dabei haben die Favoriten geschwächelt und die Underdogs gepunktet. Die Iserlohn Roosters haben hier einen Last-Minute Sieg geholt.

Eisbären Berlin Iserlohn Roosters

In der Hauptstadt haben die Play Offs für die Eisbären Berlin gegen die Iserlohn Roosters begonnen. Hier haben die Gäste aus dem Sauerland einen Last-Minute Sieg geholt.

„Den Jubel konnte man bis ins Sauerland hören,“ grinst Brent Aubin nach dem Sieg der Iserlohn Roosters über die Eisbären Berlin. „Ich bin jetzt seit neun Jahren in der Liga und es war immer schwer, in der Halle zuspielen. Jetzt bin ich in diesem Team und es fehlen die Fans“, so Aubin weiter. Allerdings hat er sich mit seiner Mannschaft  über den Besuch einiger Fans nach dem Sieg gegen den ERC Ingolstadt und dem damit verbundenen Einzug ins Viertelfinale gefreut. „Das hat uns noch einmal gepuscht“, so der Stürmer im Interview mit Magenta TV.

Doch bis zu diesem Sieg über die Hauptstädter, die als Favorit in die Play Offs gegangen sind, hat sich ein temporeiches Spiel mit vielen Strafen auf beiden Seiten gezeigt. Hierbei hat alleine Marcel Noebels für zwölf von insgesamt 26 Minuten auf dem Konto der Eisbären gebracht. Noebels hat sich mit einem unsportlichen Verhalten und übertriebener härte wegen eines hohen Stocks in der 32. Minute aus dem Spiel gebracht. Zwei plus zehn Minuten hat es wegen diesem Foul an Marko Friedrich gegeben.

Strafen und Tempo bei den Iserlohn Roosters

Auch bei den Roosters sind die Strafen nicht wenig gewesen. 16 Minuten sind haben die Sauerländer in der Kühlbox verbracht. Strafenkönig an diesem Abend ist Alexandre Grenier mit insgesamt sechs Minuten auf der Bank gewesen. 

Doch auch sonst ist das Spiel alles andere als langweilig gewesen. Beide Mannschaft sind mit Siegeswillen und Tempo aus den Kabinen gekommen. Auch sonst ist es gerne einmal etwas härter zugegangen. Der eine oder andere Schläger ist gebrochen. Ebenfalls sind kleinere Rangeleien ausgehend von beiden Seiten entstanden, die die Unparteiischen an diesem Abend generell sehr geahndet haben. 

Ansonsten hat sich ein ausgeglichenes Spiel gezeigt, bei dem beide Teams viele Möglichkeiten gehabt haben, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Besonders spannend sind in diesem Duell die letzten 20 Minuten geworden. Nach den ersten 40 Minuten sind die Eisbären ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. 3:2 hat es bis zum letzten Drittel gestanden. 

Strafen kosten am Ende die Eisbären Berlin den Sieg

In der 50. Minute kann Joe Whitney den Ausgleich erzwingen. Die Vorarbeit haben Casey Bailey und Ryan O’Connor geleistet. Nun drängen die Berliner auf das vierte Tor und die Strafen lassen aufgrund des körperlichen Spiels nicht lange auf sich warten. Zu erst muss John Ramage in der 58. Minute wegen Beinstellens runter vom Eis. Wenige Augenblicke später folgt ihm Mark Olver wegen eines hohen Stocks auf die Bank. Nun geht es mit drei zu fünf auf dem Eis weiter. 

Nun hat der Zuschauer am Bildschirm schon gedacht, es geht in die Overtime, da die Roosters eine doppelte Überzahl nicht genutzt haben. Doch dieses Mal spielen die Roosters ihr Power Play ruhig und ohne Hektik, sodass es Brent Aubin 59 Sekunden vor Spielende gelingt, das 3:4 für die Gäste zu erzielen. 

Nachdem die Hausherren wieder komplett sind, wird deutlich: das erste Spiel der best-of-three-Serie geht ins Sauerland. „Wir müssen an unserem Penalty-killing arbeiten. Das war heute auf beiden Seiten zu viel“, meint Berlins Head Coach Serge Aubin nach dem Spiel im Interview mit Magenta Sport. Am Donnerstag, 22. April 2021, geht es um 19:30 Uhr in der Eissporthalle Iserlohn weiter.

Aufstellung Eisbären Berlin:

Niederberger – Ramage, Müller; Wissmann, Hördler; McKiernan, Desprès – Foucault, Reichel, Noebels; Fiore Boychuk, White; Tuomie, Streu, Olver; Mik, Zengerle, Labrie; Dietz

Aufstellung Iserlohn Roosters:

Jenike –Ankert, Baxmann; O’Connor, Raymond; Riefers, Reinhart; Buschmann –Bailey, Weidner, Lowry; Friedrich, Grenier, J. Whitney; Aubin, Raedeke, Lautenschlager; Fleischer

Eisbären Berlin gegen Iserlohn Roosters Tore:

1:0 (01:32) White (Wissmann, Boychuk), 1:1 (04:54) Bailey (5-4/ O’Connor, Grenier), 2:1 (05:17) McKiernan (Reichel, Noebels), 2:2 (13:32) Raedeke (Friedrich), 3:2 (21:37) McKiernan (5-4/ Fiore, Zengerle), 3:3 (49:05) J. Whitney (Bailey, O’Connor), 3:4 (59:01) Aubin (5-3/ Grenier, O’Connor)

Schiedsrichter: Hoppe/Schukies

Strafen: Eisbären 16 + 10 (Noebels) – Roosters 16

 

Nein, Journalist zu sein, ist nicht einfach. Besonders, wenn man mit einem Verein eng verbunden ist. Das ist alles andere als einfach. Fans verstehen oftmals nicht, dass man seine Arbeit macht und keine Lust hat, dem Verein zu schaden. Allerdings muss man gerade in der heutigen Zeit auch Kritik zu lassen. 

Journalist vs Fan

Wenn Fans und Journalisten aneinander geraten, hat dies oft mit Unwissenheit zutun. Dann ist guter Rat teuer.

Kritik und Kontrolle. Das sind die Hauptaufgaben von Journalisten und ich habe dazu in letzter Zeit nicht nur einen Blogbeitrag geschrieben. Aber was passiert, wenn man beispielsweise selbst Fan eines (Sport)Vereins ist und diesen jetzt kritisieren muss? Verstehen eingefleischte Fans das? In der Regel nicht. Denn sie stehen zu 100% hinter „ihrem“ Verein. 

Nun hat es einen Vorfall beim VfL Bochum 1848 gegeben, bei dem ein Kollege genau das gemacht hat. Er hat dokumentiert, wie Fans nach dem Sieg gegen Hannover 96 ein Auto von Spielern vor dem Stadion belagert haben und einige von ihnen keine Maske getragen getragen haben. Dieses Fehlverhalten der Fans ist gerade in der aktuellen Situation von öffentlichem Interesse, da es zum einen eine allgemeine Verfügung mit einem Versammlungsverbot gibt und zum anderen eine Maskenpflicht auf Parkplätzen gibt. 

Journalisten dokumentieren Ereignisse

Genau hier liegt der Grund, dass dieses Verhalten dokumentiert wird. Die Fans halten sich nicht an diese Verfügung, begehen eine Straftat. Ein einsamer Security steht daneben und holt sich keine Hilfe, um dieses Verhalten zu unterbinden. Auch hier liegt ein Fehlverhalten des Security, denn er hätte genau in diesem Moment mindestens seine Kollegen zu sich holen oder eben die Polizei dazu holen. 

Nun ist besagter Kollege aus einem Fan-Forum auf Facebook gesperrt worden und ihm wurde vereinsschädigendem Verhalten vorgeworfen. Denn besagter Kollege ist durchaus Fan vom VfL, was auch in der Fan-Szene bekannt ist. Die Fans fanden sein Video auf Twitter nicht witzig, doch er hat hier seinen Job gemacht, was Fans nicht verstehen. 

Auch ich bin schon in die Situation gekommen, meinen Lieblingsverein zu zerreißen. Das hat sich zu diesem Zeitpunkt auf die sportliche Leistung bezogen und gerne habe ich es nicht gemacht. Genauso geht es dem Kollegen, der auch keine Lust hat, Fehlverhalten aufzuzeigen. In diesem Moment mag man seinen Beruf nicht, sondern macht einfach nur seinen Job und weist auf ein Fehlverhalten hin. 

Kein Verständnis für die Arbeit

An diesem Beispiel wird erneut deutlich, dass viele Menschen ein Problem damit haben, überhaupt zu verstehen, wie ein Journalist arbeitet. Stattdessen wird einem vorgeschrieben, wie man seinen Job zu machen hat und das man nur positiv und wohlwollend über Ereignisse berichtet. Man will gerade als Fan auch Einfluss auf den Journalisten nehmen und ihm erklären, wie er seinen Job zu machen hat. Doch damit wird eine Grenze überschritten. 

Neben Fans versuchen auch Vereine, je nach Vorstand, Trainer usw. Einfluss auf die Berichterstattung zu nehmen. Das kommt auch vor. bei zu häufigem, negativen Auffallen der Berichterstattung kann es dazu kommen, dass es Vier-Augen-Gespräche gibt. Hier muss der Journalist dann beweisen, dass er richtig recherchiert hat. In der Regel hat der Kollege korrekt gearbeitet und es wird versucht, ihn anders mundtot zu machen. Das sind dann interne Aussagen wie „Das hast du jetzt falsch verstanden“.

Manch einer möchte dann eine Gegendarstellung. Bei einem Video oder Foto, das ein Fehlverhalten dokumentiert, kann es keine gegeben. Gerade ein Video ist unanfechtbar und deshalb kommt es in diesem Fall zu einem extremen Aufreger. Es ist ein extremer beweis für ein falsches Verhalten und kann sogar strafrechtliche Konsequenzen für die Protagonisten haben. Weniger für den VfL, als für die Fans. Nur so lässt sich die Reaktion  von gewissen Gruppierungen erklären. 

Fehlverhalten hat Konsequenzen

Da man nun Konsequenzen vermeiden möchte, wirft man aus Fansicht, dem Kollegen vor, er hätte das Video nicht veröffentlichen müssen und es mangele ihm an Fingerspitzengefühl. Denn der Verein könne somit seinen möglichen Aufstieg unter Umständen vergessen. Ja, auch die Spieler haben im Auto das Fenster runtergemacht und die Fans haben ihre Köpfe reingesteckt. Es ist also unter Umständen ein Fehlverhalten von beiden Seiten aus zusehen. 

Auch das ist ein teil des Jobs, der gemacht werden muss. Niemand macht das gerne. Somit muss auch damit gerechnet werden, dass es einmal zu negativer Presse kommt. Doch in diesem Fall haben alle Beteiligten Anlass zur Berichterstattung gegeben und müssen sich diese Kritik samt Folgen gefallen lassen. 

 

Ein enges Spiel hat sich bei den VfL SparkassenStars Bochum und den Arvato College Wizards angedeutet. Zuerst hatten die Gäste die Nase vorn, dann wurde es ein umkämpftes Duell in den Play Offs der 2. BARMER Basketball Bundesliga. 

VfL SparkassenStars Bochum KIT SC Basketball

VfL SparkassenStars Bochum -Arvato College Wizards Karlsruhe – 18.04.2021
(Foto: Jenny Musall / DeFodi)

In der Bochumer Rundsporthalle haben die VfL SparkassenStars die Arvato College Wizards nach einer Corona bedingten Zwangspause empfangen. Auf Seiten der Gastgeber hat es zu personellen Engpässen gefühlt. Es fehlten Niklas Geske, Kilian Dietz, Julian Jasinski und Marco Buljevic, was auf dem Court deutlich geworden ist. Denn gerade Geske spielt eine Schlüsselrolle und ist Top-Scorer bei den Bochumern.

Gleich zu Beginn des Play Off-Spiels hat sich das Spiel auf Augenhöhe gezeigt. Beide Mannschaften haben unter dem Korb gut verteidigt und es dem Gegner somit schwer gemacht. Das erste Mal richtig absetzen konnten sich die Bochumer Mitte des ersten Viertels mit 12:7. Doch der Vorsprung ist durch riskante Würfe, die auf Dreier ausgelegt worden sind, hat sich dieser Puffer schnell verflüchtigt. 

KIT SC Basketball auf Augenhöhe

Auch die nächsten Minuten sollen sich nicht anders darstellen, als zuvor. Fouls, Freiwürfe und Fehlpässe sorgen für ständeige Führungswechsel, bei denen es meist nur um einen Punkt geht. Im dritten Viertel hat es lange nach einem Aus für die Bochumer ausgesehen, bis diese mit 56:56 in die letzten zehn Minuten gehen sollten. Das letzte Viertel hat sich dann als ausgeglichen herausgestellt, sodass das letzte Spiel der Gruppenphase mit einem Spielstand von 72:72 in die Verlängerung gegangen ist. 

Hier haben die SparkassenStars letztlich mehr Glück als verstand. Denn durch riskante Spielzüge hätte es dem Aufstiegskandidaten aus der Pro B fast den Sieg gekostet. Die Mannschaft von Felix Banobre hat ihren Coach an diesem Punkt des Spiels zu starken Gestiken am Rand des Spielfelds gebracht. „Play simple“, rief Banobre vom Spielfeldrand aus. Letztendlich hat es dennoch für einen Spielstand von 83:81 (13:17; 22:27; 21:12; 16:16; 11:9) gereicht. 

Gäste haben SparkassenStars alles abverlangt

„Als erstes möchte ich Karlsruhe Respekt zollen. Sie hatten das Spiel in ihrer Hand. Sie haben ein sehr solides Spiel gespielt und uns wirklich alles abverlangt. Es ist schwierig für alle Spieler unter den Corona-Bedingungen zu spielen und das sorgt für Nachteile zwischen den Teams. Diese bedeuten einen Extraaufwand sowohl physisch als auch mental. Es ist sehr schwierig, zwei Spiele in drei Tagen in einem neudesignten Playoffsystem zu spielen. Wir haben dafür die Rechnung bekommen und es werden alle Teams zu spüren bekommen. Es ist fast unmöglich, zwei Spiele in 72 Stunden auf einem hohen Niveau zu spielen. Aber ein Sieg ist ein Sieg und wir haben so die erste Runde erfolgreich abgeschlossen. Nun nutzen wir die Gelegenheit, uns zu erholen und uns auf die zweite Runde vorzubereiten“, erklärt Headcoach Felix Banobre nach dem Spiel.

Scorer bei den VfL SparkassenStars Bochum:

Johannes Joos (30 Punkte und 15 Rebounds), Miki Servera (14 Punkte und 7 Assists), Elijah Allen (13 Punkte), Lars Kamp (10 Punkte und 5 Assists), Noah Dickerson (9 Punkte und 16 Rebounds), Marius Behr (7 Punkte und 5 Rebounds), Niklas Bilski, Lasse Bungart, Gabriel Jung, Ben Böther, Tim Lang, Laurits Wilke

VfL SparkassenStars Bochum KIT SC Basketball

VfL SparkassenStars Bochum -Arvato College Wizards Karlsruhe – 18.04.2021
(Foto: Jenny Musall / DeFodi)

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