Zeche Haard 1 / Blumenthal ist Bergbaugeschichte

Am 24. Februar 2021 ist der Turm der Zeche Haard 1 / Blumenthal gesprengt worden. Zeit, sich die Zeche im Norden des Ruhrgebietes einmal genauer anzuschauen. 

Der Bergbau hat im Ruhrgebiet Tradition und nach der Stilllegung im Dezember 2018 werden nun die Zechen nach und nach abgerissen und die Flächen, sofern sie im Naturschutzgebiet liegen, renaturiert. Eine der Zechen, die  und Geschichte ist, ist das Bergwerk Haard1/Blumenthal. 

Die liegt unter den Städten Oer-Erkenschwick, Recklinghausen, Marl und Datteln. In seiner aktiven Zeit sind dort etwa 3 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr gefördert worden.

Fakten zur Haard 1 / Blumenthal

Zeche Haard 1/Blumenthal

Nun ist auch der Turm der ehemaligen Zeche Haard 1 / Blumenthal gefallen.

Die Zeche Haard 1/Blumenthal ist eine Zusammenlegung der Zechenkomplexe Blumenthal und Haard 1. Teufbeginn war als Schacht Haard 1 als Fortsetzung der Zeche Ewald war im Jahre 1977. Ein Jahr später wird die Zeche in Haard 1 umbenannt. Ab 1983 wurde der Schacht für Material, Seilfahrt und Wetter genutzt. 

Der Verbund zur Zeche Blumenthal/Haard passiert 1992. Gut sieben Jahre später, 1999, ist der Betrieb eingestellt und konserviert worden. 2001 wurde Blumenthal/Haard1 zum Verbund des Komplexes Auguste Viktoria. Daraus entsteht der neue Name Zeche Auguste Victoria/Blumenthal.

Im Jahr 2015 ist der Schacht dann endgültig mit etwa 37.000 m³ Beton verfüllt worden. Nun beginnen 2021 die Renaturierungsarbeiten. Denn Gestern, 24. Februar 2021, ist das letzte Überbleibsel der zeche mit dem Turm gesprengt worden. 

Quelle: Wikipedia

 

 

 

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