Das Radio ist ein ständiger Begleiter

Für viele ist es auch selbstverständlich und da. Das Radio. Hier muss man Menschen nicht nur unterhalten sondern auch mit ihnen sprechen können.

Radio

Radio wird oftmals nur noch im Auto gehört – oder doch nicht?

Das Radio war früher die Informationsquelle Nummer Eins, wenn es darum ging, Nachrichten schnell zu verbreiten. Im Laufe der Jahre hat es sich jedoch gewandelt und soll je nach Sendeformat auch Unterhalten. Früher gab es noch regelmäßige Hörspiele oder Sendungen, bei denen man sich noch davor gesetzt hat und gespannt zu gehört hat. Oder auch beim Frühstück wurde Radio gehört. Man hat alles Wichtige gleich morgens mitbekommen und war Up-to-Date. 

Heute es wird viel im Büro oder auf dem Weg zur Arbeit gehört. Zuhause wird kaum noch Radio gehört. Und so hat sich auch das Programm vieler Sender geändert. Sie liefern Nachrichten und spielen in der Regel fast alle die selbe Musik. Dabei achtet der Journalist, der seine Playlist für die Sendezeit zusammenstellt, in der Regel auf Abwechselung und Massentauglichkeit. Es soll ein großes Publikum angesprochen werden. 

Jeder Sender hat seine eigene Zielgruppe

letztendlich bleibt es jedoch dabei, dass jeder Sender mit seinem Programm eine bestimmte Zielgruppe anspricht. Somit gibt es für jeden Geschmack den passenden Sender. Ob man nun an Kultur interessiert ist oder eine bestimmte Musikrichtung bevorzugt, es gibt immer einen Sender, der die entsprechenden Sachen spielt. 

Aber eines haben alle Rundfunkanstalten gemeinsam: Sie haben einen Bildungsauftrag und müssen Nachrichten verkünden. Zum einen hört man die Überregionalen Nachrichten oder im Lokalsender auch die Geschichten aus der eigenen Stadt. 

Schaltet man das Radio an, so sieht man niemanden, sondern hört ihn nur. Da ist die Stimme des Moderators entscheidend, ob man weiter hört oder nicht. Somit ist es relativ egal, ob nun frei gesprochen wird, oder man einen speziell für das Radio geschriebenen Text vorliest. Man braucht daher die Gabe, mit Menschen sprechen zu können –  egal, ob sie nun am Telefon sind oder man eine Reprotage mit vielen O-Tönen vorspielt. Wichtig ist, dass Bilder im Kopf entstehen.

Wie man zum Radio kommt

Der Weg zum Radio erfordert in der Regel eine hohe Leidenschaft. Ob es das Richtige für einen ist, stellt sich in der Regel in einem Praktikum heraus. Arbeiten beim Radio ist, wie in allen Bereichen des Journalismus, stressig. Man braucht ein starkes Nervenkostüm. Dazu muss man gerne sprechen und erzählen wollen. Wichtig ist ebenfalls, dass die Stimmlage passt. Die Sprechgeschwindigkeit und Wortwahl wird erlernt. 

Auch das Radio ist oftmals bei Terminen in einer Stadt vor Ort. Die entsprechenden Personen wissen bescheid und handeln auch so. Der Ablauf ist meistens so, dass eine normale Pressekonferenz stattfindet und danach die Einzelgespräche mit dem Reporter stattfinden. Ein Gespräch wird aufgenommen und in der Redaktion für die Sendung aufgearbeitet. Meistens werden die Fragen des Reporters herausgeschnitten und Hintergrundgeräusche, die sogenannte Atmo, eingefügt. Diese Geräusche entstehen während der Pressekonferenz oder des Rundgangs. Allerdings ist das von Termin zu Termin unterschiedlich. 

Zum Schluss müssen die Reporter ebenfalls in die Redaktion und ihre Beiträge zusammenschneiden. Erst wenn das geschafft ist, geht der Beitrag auf Sendung.

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